Manchmal gefällt es uns, dass man uns verletzt
Es gibt kein Heilmittel
gegen Liebe,
aber Liebe ist das
einzige Heilmittel
gegen alle Übel
(Leonard Cohen)
Unsichtbares Rätsel für menschliche Vorstellungen,
Herr der Leidenschaft und Herrscher der Seelen,
unerbittlicher Krieger und sinnlicher Betrüger...
Er ist apokalyptisch, idyllisch in seinen Schlachten, poetisch
in seinen Niederlagen, er stammt aus dem antiken Leben und
seine Zukunft ist die ewige Erinnerung.
Er geht ohne Pause und bleibt bei uns länger als
der Mensch... er erwacht in einem zweisilbigen Wort zu neuem Leben,
großartig wie das Weltall.
Seine Gefängnisse sind goldene Gemächer, sein
Scheitern ist ein verlorenes Paradies: nach Eva
sucht ihn jeder Mensch über die Sünde.
Er erreicht die Hemisphären unseres Bewusstseins
dank der Wölbungen seines Eifers, er
bedeckt uns mit seinem Rausch und verschwindet in der
Dämmerung, wenn wir von seinem Ankommen träumen. Seine
Verurteilung ist eine Stille, die uns allgegenwärtig
verfolgt, sein Glück ist eine Geometrie, die
in Streicheleinheiten gemessen wird.
Wir gehören ihm: sein Antlitz nistet in der Brust und
ist im Gedächtnis von Tagen, die nie wieder zurückkehren werden, verankert.
Wir sind Sklaven seiner sanften Umarmungen,
und wir suchen den Funken seiner ungestümen Küsse:
wir sind ein Haufen Menschen gebrochenen Herzens,
und warten darauf zu bersten. Wir spazieren am Rande
des Abgrunds des Vulkans bis Cupido kommt,
um uns zu retten.
Unsere Körper schmachten nach seinem Glück und... wir
schenken ihm als Gabe all unser Lächeln in
einer Truhe der Hoffnung.
Und... egal sind uns der Preis, den wir für die mit Tränen
gebürgte Wunde zu zahlen haben, die nicht erfüllten und
mit traurigen Worten überschwemmten
Versprechen: wir alle ersehnen die
stürmischen Gewitter seiner Gewässer, das versprochene
Land seiner Verse, das leichte Wehen seiner Brise, bis
unsere erwartungsvollen und ausgerasteten Herzschläge
in der Hölle seiner Impulse in den Wahnsinn getrieben werden.
Wir sind Bettler, die sich nach der Quelle der
Liebe sehnen: wenn die schwungvolle Resonanz
seines Trubels fehlt, fehlt das Strahlen seiner Macht.
Liebe, allmächtige Liebe, alles ist Liebe, das
Leben ist Gefühl.
Ich betrachte die Finsternis des weissen Zifferblatts der Nacht,
ich warte auf einen Tagesanbruch voller Versprechen,
ich bete das allmächtige Gefühl und seine
schwindlerische Bleibe an, um das Geheimnis
seines Wesens zu erflehen. Mein einziger Gedanke ist aber, wenn
Cupido heute existieren würde, wäre er ein Mörder und
ich würde ihn darum bitten, an seiner Hand mit dem Versprechen
zu sterben, mit seinem Vergessen tanzen zu können. Denn was
ein Gedicht nie sagt ist,
dass mutig zu sein bedeutet, sich erneut der Wunde zu stellen,
die meine Brust wieder besiegen wird, und dass die
Liebe, diese gesegnete LIEBE, die unsere Seelen beherrscht,
so edel ist, dass sie es den Besiegten gestattet, ihre Reliquien
zu sammeln.
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