Während ich über die Architektur der Liebe
nachgrübele,
die Existenz
eines ewigen Gefühls
oder sonstigen unmöglichen Unsinn
umschreibe,
stehen die Ampeln auf Grün, um die
Dunkelheit zu überströmen.
Du näherst dich mir,
verzückt und hungrig,
um die Essenz meines Körpers zu erleuchten.
Du umarmst mich mit deiner unendlichen Atmosphäre,
du öffnest leicht den Mund
während du der Stille das Stöhnen raubst,
du übst Noten, die in die Luft gehen,
und erstickst sie aus reinem Gefallen.
Jetzt tastest du mich ab mit ausgehungerten Zärtlichkeiten,
du findest an mir Vergnügen nach deiner Lust und Laune,
du nimmst mir die Luft
und meine Vernunft zieht sich angespannt zurück.
Ich berühre deine Haut,
ich zittere unter bebenden Schaudern,
ich schliesse die Augen,
ich folge deinem Aroma.
Die Stummheit der Sterne hört uns zu,
man hört deinen Reissverschluss, der sich der Lust öffnet,
während meine Hose
sich dem Boden hingibt
wie die Fussnote
einer unbedeutenden Geschichte.
Ich suche dich im Echo des Schattens,
das Licht sucht den Weg zwischen deinen Beinen.
Du bist feucht...
Mein durstiger Mund ist ein Pilger geworden:
ich zeichne Linien zwischen der Lust
und den Landschaften deines Körpers.
Ich folge den vor Lust feuchten Autobahnen, die
in deinem Namen Genuss finden,
ich suche deinen Heiligen Gral,
ich bedecke deine runden Brüste,
ich erschliesse deine kurvigen Hüften.
Du bebst in meinen Händen,
du erblasst unter meinen Fingern:
Dein Duft kocht in Seufzern.
Ich eigne mir den Punkt deiner Wonnen an:
ich unterbreche deine Atmung, du zuckst zusammen,
obwohl im Grunde genommen du diejenige bist, die diese
Sinfonie mit dem Tempo deiner Beine dirigiert...
Deine strebsame Melodie prallt an den Wänden zurück
und landet wieder in deinem Blick.
Du bist magisch: du blendest mich!
Ich bin der Frosch der alten Märchen,
den du wieder in einen Prinz verwandelst.
Meine Sinne verschmelzen in
einem perfekten Hin und Her :
ich nähere mich,
ich ziehe mich zurück,
- erhabene Redundanz -
ich kontrolliere die Zeiten
bis ich auf die unzugänglichen Mäander
deines Körpers stürze.
Sobald sich die Leidenschaft beruhigt,
trennst du dich von mir
während meine Hände
weiter deinen Geruch einfangen...
Die Luft bekleidet uns, indem sie uns zudeckt,
die nackte Nacht verlässt uns...
Und ich wache langsam auf...
Es war nur ein Traum,
der im Rhythmus deiner Spur pochte.
Die Flamme der Liebe ist ausgegangen:
was früher Staub war, ist jetzt Asche.
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